Tätigkeiten in der Nähe

Avenue des Champs-Elysées

André Le Nôtre wurde von Louis XIV beauftragt, den Tuileriengarten umzugestalten.

So zog er diese Arterie, die es dem König ermöglichte, vom Tuilerienpalast aus den Lauf der Sonnenkugel zu beobachten und schließlich den Sonnenuntergang in der Verlängerung der künftigen Champs-Élysées zu betrachten.

Dies ist nicht erstaunlich bei dem Sonnenkönig, der so die Zukunft dieser Prachtstraße ebnete.
Die Avenue erstreckt sich vom Place de la Concorde bis zum Place Charles-de-Gaulle (zuvor Place de l'Étoile).

Das Grand Palais

Dieses für die Weltausstellung 1900 errichtete Gebäude beherbergt das Palais de la Découverte (Haus der Entdeckungen), ein Museum, das der Wissenschaft und ihren Anwendungszwecken gewidmet ist (seit 1937), die Nationalgalerien des Grand Palais, internationale Kunstausstellungen (seit 1964), sowie das Schiff, das inzwischen renoviert wurde und in dem verschiedenste Kulturveranstaltungen stattfinden.

Adresse: 1, Avenue du Général Eisenhower, Paris 75008.

Das Petit Palais

Dieses Ausstellungsgebäude, das als Pavillon für die Weltausstellung 1990 errichtet und am 11. Dezember 1902 unter dem Namen Palais des Beaux-Arts der Stadt Paris als Museum eröffnet wurde, liegt in der wunderschönen Umgebung der Gärten von Champs-Élysées, welche die monumentalen Gebäude des Grand Palais und den Pont Alexandre III umfasst.
Von 2001 bis 2005 wurde das Gebäude komplett renoviert und neu gestaltet.

Adresse: 5, Avenue Dutuit, Paris 75008.

Das Kristallmuseum Baccarat

In einer der letzten Pariser "Nischen" des 19. Jahrhunderts werden die technischen und stilistischen Entwicklungen ausgestellt, die dem Museum Baccarat seinen guten Ruf eingebracht haben. Hier werden die Meisterwerke gezeigt, die für die Weltausstellungen angefertigt wurden und für die Baccarat jedes Mal die höchste Auszeichnung in Form von Medaillen oder des Hauptpreises erhielt.
Adresse: 11 Place des Etats-Unis, Paris 16

Die Pfarrkirche St-Augustin

Die Kirche wurde zwischen 1860 und 1871 im Stadtteil Petite Pologne erbaut. Heute liegt St-August im 8. Pariser Bezirk. Zur Zeit des Second Empire erlebte dieses Viertel einen Bevölkerungszuwachs, der viele Änderungen und den Bau zahlreicher Gebäude mit sich brachte. Der Präfekt Haussmann ließ die breiten, geradlinigen Prachtstraßen anlegen. Die Kreuzungen sind nach Prestigegebäuden benannt.
Napoleon III entschied, dass die Krypta der Kirche die Gräber der Fürsten der Kaiserfamilie beherbergen würde, die der Kaiser und Kaiserinnen würden in der Kathedrale von Saint-Denis bleiben.

Der Eiffelturm

Die imposante "Eiserne Lady". Ein 324 Meter hoher Riese überragt die Trocadéro-Gärten.
Entworfen wurde er von Gustave Eiffel anlässlich der Weltausstellung, um das hundertjährige Jubiläum der Französischen Revolution zu feiern.
Der Bau begann 1887 und wurde am 31. März 1889 abgeschlossen. Seitdem ist er zum Symbol von Paris geworden.

Eintrittspreis 2012 : 13,40 € (Aufzug nach oben).
Wissenschaft: Jeden Abend wird der Eiffelturm golden geschmückt und glitzert zu Beginn jeder Stunde 5 Minuten lang. Der Turm leuchtet bis 1 Uhr früh.

Musée Dapper – “Ein Raum für die Kunst und Kultur Afrikas, der Karibik und ihrer Diaspora”

Das Museum befindet sich in einer privaten Villa, die zu Beginn des Jahrhunderts von Charles Plumet erbaut wurde.

Adresse: 35 Rue Paul Valéry, Paris 16°.

Maison de Balzac

Dieses Haus, das inmitten des alten Dorfes Passy liegt, ist die einzige Pariser Residenz des Schriftstellers, die heute noch existiert. Balzac lebte hier von 1840 bis 1847 und schrieb hier La Comédie humaine (Die Menschliche Komödie). Zudem schrieb er hier einige seiner schönsten Romane wie La Rabouilleuse, Splendeurs et misères des courtisanes oder auch La Cousine Bette und Le Cousin Pons. Das 1949 von der Stadt aufgekaufte Haus wurde zu einem Museum umgestaltet und mit einer Bibliothek ausgestattet. Hier findet man Originalmanuskripte, sowie die Geschichte seines Lebens und seines Werkes.

Adresse: 47 Rue Raynouard, Paris 16°

Musée de la Contrefaçon (Museum der Fälschung)

Das Museum wurde 1951 von der Union des Fabricants (Gewerkschaft der Hersteller) in einem vornehmen Privathaus in der Rue de la Faisanderie gegründet. Es ist ein didaktisches Museum, welches es den Besuchern ermöglicht, sich über das Ausmaß der Fälschungen und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaftswelt zu informieren, sich über die Wichtigkeit des Schutzes des gewerblichen Eigentums bewusst zu werden und von den gesetzlich vorgesehenen Sanktionen zu erfahren. Das einzigartige Museum zeigt eine breite Palette gefälschter Produkte und authentischer Modelle Seite an Seite, sodass die Besucher üben können, diese zu unterscheiden: Bronzeskulpturen von Rodin, Parfüm, Tabak, Wörterbücher, Software, CDs/DVDs, Spielzeuge, Werkzeuge, Haushaltsgeräte, Reinigungsprodukte, Textilien, Lederwaren, Geschirr, Automobilteile, Kugelschreiber...

Adresse: 16 Rue de la Faisanderie, Paris 16°

Musée du Vin (Weinmuseum)

Das Weinmuseum liegt in alten Steinkellern, die schon im Mittelalter genutzt und schließlich von den Minimes-Mönchen des Klosters in Passy zu einem Weinkeller ausgebaut wurden. Es wurde 1984 vom Rat der Weinkellner in Frankreich eröffnet und zeigt die Reichhaltigkeit und Vielfalt des französischen Kulturerbes in einer Ausstellung der Hilfsmittel und Objekte rund um die Arbeit mit der Rebe und den Wein.
Der Eintrittspreis enthält die Verkostung eines Glases Wein.

Adresse: 5 Square Charles Dickens, 75016 PARIS

Musée d’Art Moderne

Das Museum befindet sich im Palais de Tokyo, welcher im Rahmen der Weltausstellung der Kunst und Technik 1937 erbaut wurde. Tatsächlich eröffnet wurde das Museum erst 1961, hauptsächlich mit Werken aus "modernen" Sammlungen des Petit Palais, die von großzügigen Sammlern wie Emanuele Sarmiento, Mathilde Amos und Ambroise Vollard beigesteuert wurden.
Diese Sammlungen, die mehr als 8000 Werke umfassen, zeigen verschiedene Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellungen zeigen die großen Bewegungen und die herausragenden Künstler der europäischen Szene des 20. Jahrhunderts, aber auch monographische Ausstellungen und Themenausstellungen rund um die Kunst der heutigen Zeit.

Adresse: 11 Avenue du Président Wilson, 75116 Paris

Palais Galliera – Museum der Mode und Kostüme

Im Palast der Herzogin Galliera, der im 19. Jahrhundert errichtet wurde, erweckt das 1977 eröffnete Modemuseum die Geschichte der Mode in prächtigen zeitgenössischen Ausstellungen zu neuem Leben. Im Rahmen dieser Ausstellungen können Sie einen Teil des reichhaltigen Schatzes an Exponaten entdecken: die opulenten Gewänder aus dem 18. und 19. Jahrhundert erinnern ebenso wie die Werke großer Schneider und Modeschöpfer an drei Jahrhunderte Modegeschichte.

Nur bei Ausstellungen geöffnet

Adresse: 10 Avenue Pierre 1er de Serbie, Paris 16°

Musée du Quai Branly

Dieses von dem Architekten Jean Nouvel entworfene Museum ist der Stammeskunst (aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika) gewidmet...
Die Sammlung umfasst etwa 300.000 Objekte, die zum Großteil aus dem Musée de l’Homme (250.000 Objekte aus dem Labor für Ethnologie) und dem Musée national des Arts d'Afrique et d'Océanie (25.000 Objekte) stammen.
Es ist ein Museum für nicht-westliche Künste, die sich im Laufe des 20. Jahrhunderts einen festen Platz in den Kollektionen der Museen gesichert haben: Diese Entwicklung ist vor allem fauvistischen und kubistischen Künstlern zu verdanken, angetrieben von Schriftstellern und Kritikern, von Appolinaire bis Malraux, und später der Arbeit großer Anthropologen wie Claude Lévi-Strauss.
Das unter der Schirmherrschaft des UNESO stehende Quai Branly bietet vielfältige Perspekten auf die Objekte, von der Ethnologie bis zur Kunstgeschichte, und erkennt offiziell den Platz an, du die Zivilisationen und das Erbe von Völkern einnehmen, die zuweilen in der heutigen Kultur der Erde keine Erwähnung finden.

Adresse: 37 Quai Branly, 75007 Paris

Musée Guimet – Musée National des Arts Asiatiques

Dieses Museum entstand aus dem großen Projekt des Lyoner Unternehmers Émile Guimet (1836-1918), der ein Museum der Religionen Ägyptens, traditioneller Antiquitäten und der Länder Asiens gründen wollte. Auf seinen Reisen schuf er eine bedeutende Sammlung, die erstmals ab 1879 in Lyon gezeigt wurde. Anschließend verlagerte er seine Sammlungen in ein Museum, das er in Paris erbauen ließ und das 1889 seine Eröffnung feierte.
Ab 1945 schickte das Musée Guimet seine ägyptischen Ausstellungsstücke im Rahmen einer großen Neuaufteilung von Landessammlungen an das Museum des Louvre und erhielt im Gegenzug sämtliche Werke aus den Bereichen für asiatische Kunst des Louvre.
Somit war die Einrichtung am Place d’Iéna ab ihrer Gründung eines der weltweit ersten Museen für asiatische Künste.

Adresse: 6, Place d’Iéna, 75116 Paris

Das Palais de Chaillot

Hier sind viele Museen untergebracht, darunter das Musée de l’Homme, das Musée du Cinéma, das Musée de la Marine (dieses Museum, das aus einer Sammlung entstanden ist, die König Luis XV. angeboten wurde, zeigt heute in seinen Sammlungen und zeitgenössischen Ausstellungen Themen rund um die Seefahrt), sowie die Cinémathèque française und das Théâtre national de Chaillot.

Es ist das Werk der Architekten Azema, Carlu und Boileau und wurde 1937 für die Weltausstellung eröffnet. Das Palais de Chaillot besteht aus zwei gebogenen Flügeln, die sich entlang der Seine erstrecken. Zwischen diesen beiden Flügeln beherrscht die Esplanade der Menschenrechte den Blick auf den Eiffelturm und das Champs de Mars. Erbaut wurde es auf den Fundamenten des ehemaligen Palais du Trocadéro aus dem Jahr 1878, dessen Architektur von der maurischen Kunst inspiriert wurde und dessen Name von der Festung von Cádiz stammt.

Die Jardins du Trocadéro

Die Gärten, die für die Weltausstellung 1878 erbaut wurden, erstreckten sich vor einem spanisch-maurischen Palast, der 1937 abgerissen wurde, um das Palais de Chaillot zu erbauen. Von seinen Wegen und Hängen aus, die von Spaziergängern und Skatern gleichermaßen geschätzt werden, genießt man einen wunderbaren Ausblick auf den Eiffelturm. Im Sommer erfrischen die Pariser sich gern an der berühmten Fontäne von Warschau (1937), die aus einem großen Hauptbecken besteht, das von einer Reihe von Kaskadenbecken geprägt ist und in die regelmäßig aus 20 Wasserkanonen destilliertes Wasser gespritzt wird.

Der Triumphbogen

Der Triumphbogen wurde ab 1806 im Auftrag von Napoleon I. zu Ehren der französischen Streitkräfte von dem Architekten Jean-François Chalgrin erbaut und dreißig Jahre später unter der Herrschaft von Louis Philippe fertig gestellt.
Er liegt inmitten des Place Charles-de-Gaulle (zuvor Place de l'Étoile) und beherrscht mit seiner majestätischen Architektur aus antiken Bögen die Avenue des Champs-Élysées.

Seine Sockel sind mit 4 allegorischen Hochreliefs dekoriert, die von den Bildhauern Cortot, Etex und Rude angefertigt wurden. Berühmt geworden ist das Relief der "Marseillaise".
Der Triumphbogen, der inmitten der Achse liegt, die den Louvre mit der Grande Arche verbindet, bildet heute die Brücke zwischen dem Paris der Vergangenheit und Gegenwart.

Eintrittspreis 2012: 7 €

Musée Marmottan Monet

Dieses 1934 gegründete Museum ist in einem schönen Privathaus untergebracht, das aus dem 19. Jahrhundert stammt und von einem Garten umgeben ist. Dieses alte Jagdschloss im Empire-Stil überrascht in einem aktuelleren architektonischen Kontext. Das Gebäude, das sich die Atmosphäre eines Privathauses bewahrt hat, wurde von Paul Marmottan (1856-1932), einem französischen Kunsthistoriker und Sammler, mitsamt der enthaltenen Sammlungen an das Institut de France gespendet.
Durch große Erbschaften änderte sich der Hauptfokus des Museums, welches schließlich zu einem der größten Ausstellungsorte des Impressionismus in Paris wurde. So können wir heute inmitten dieser erlesenen Dekoration, wo sich Gold mit Marmor und wertvollen Essenzen vermischt, überwältigende impressionistische Gemälde von Monet und seinen Freunden bewundern.

Adresse: 2 Rue Louis-Boilly, 75016 Paris France